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Wallace Thurman: The Blacker the Berry
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ISBN:978-3-86915-246-2
Preis:22,00 € [D]
ET:18.08.2021
Lieferbar:sofort
Format:12 x 19 cm
Seiten:ca. 224
Einband:Halbleinen, Hardcover
Ausstattung: Fadenbindung, Lesebändchen
Sonstiges:aus dem Amerik. von Heddi Feilhauer

The Blacker the Berry

Der Harlem Renaissance-Klassiker von 1929 erstmals auf Deutsch! Mit einem Nachwort von Karl Bruckmaier

New York, Ende der 1920er-Jahre: Emma Lou stürzt sich hoffnungsfroh ins pulsierende Harlem auf der Suche nach dem Glück. Die provinzielle Enge ihrer Heimatstadt in Idaho und das kalifornische College, wo sie wegen ihrer tiefschwarzen Hautfarbe stets ausgegrenzt wurde, hat sie hinter sich gelassen. Doch ihre Suche nach der großen Liebe und einer besseren Zukunft erweist sich als schwierig, denn auch in Harlem werden Menschen nach ihrer Hautfarbe klassifiziert. Emma Lou ist hin- und hergerissen zwischen ihren eigenen Vorurteilen, Träumen und Erwartungen … Wallace Thurman beschreibt in seinem 1929 erschienenen, autobiografisch inspirierten Debütroman die rassistischen Strukturen innerhalb der afroamerikanischen Gesellschaft und zeigt die verschiedenen Facetten von Ausgrenzung und Mehrfachdiskriminierung.

Pressestimmen:

„Der erste Roman, bei dem Rassismus und Diskriminierung innerhalb der afroamerikanischen Gesellschaft im Mittelpunkt stehen … Abgesehen von der lebhaften Schilderung des Charakters von Emma Lou zeichnet Thurman eines der vielschichtigsten Porträts von New York City, das ich je gelesen habe.“
Maureen Corrigan, NPR’s Fresh Air

„... er gehörte zu den Ersten, die das eigene Schwarzsein und die Stellungskämpfe innerhalb der schwarzen Gemeinschaft literarisch radikal befragten.“ Verena Lueken über Wallace Thurman, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 5.1.2022

„Eine lohnende Wiederentdeckung!“ Magda Birkmann, Buchkultur

„Ein wichtiges Buch, ein schmerzhaftes Buch und ein Werk, das authentisch und schonungslos zahlreiche Facetten des Rassismus und der Diskriminierung behandelt und so den Ausgegrenzten ein Gesicht und eine Stimme gibt, die man nach der Lektüre nicht mehr vergisst.“
Barbara Pfeiffer, kulturbowle.com

„1929 geschrieben, 2021 leider immernoch aktuell, sollte dieses Buch ein weiteres mal als Weckruf gelesen werden. ebersbach & simon haben ein hervorragendes Gespür, the blacker the berry wieder aufzulegen – ein Stück herausragende und Augen öffnende Literatur aus dem New York der Zwanziger (egal ob 20. oder 21. Jahrundert)!“ Tobias Bruns, philosophenstreik

„Das schmale Buch liest sich rasant, und es wirft ein Licht auf den Alltag Schwarzer Menschen in den frühen 1930er Jahren.“ Matthias Schümann, Lesart